Malaria wirksam bekämpfen – Chancen der Gentechnik nutzen

Anlässlich des Welt-Malaria-Tages am 25.04.2018 ist auf einen weiteren Anstieg der Neuinfektionen mit Malaria seit 2013 um fünf Millionen auf heute 216 Millionen Fälle jährlich hinzuweisen, wobei 90 % auf den afrikanischen Kontinent entfallen. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Olaf in der Beek fordert daher ein Umdenken der Bundesregierung bei der Bekämpfung der Krankheit.

„Auf der einen Seite sollte die Bundesregierung sich weiter finanziell bei der Erforschung von verbesserten Präventionsmaßnahmen, Diagnostika und Medikamenten beteiligen. Auf der anderen Seite müssen aber auch neue Wege gegangen werden. Dabei sind insbesondere auch die Chancen der Gentechnik zu berücksichtigen“, so
in der Beek.

Keine andere Tierfamilie töte weltweit so viele Menschen wie Moskitos. Daher müsse evaluiert werden, inwiefern es wissenschaftlich und ethisch gangbar wäre, „die Population der so genannten Anopheles gambiae, Hauptüberträger von Malaria, unter Nutzung von ‚Gene Drives‘, also der genetischen Veränderung, mittelfristig drastisch zu reduzieren.“

Alternativ könne der Parasit mithilfe der Gene Drives auch lediglich daran gehindert werden, sich in den Mücken zu entwickeln, um die Mücken weiterleben zu lassen.
„Nicht ohne Grund setzt sich auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für eine weitere Erforschung von Gene Drives ein“, so in der Beek abschließend.

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