Interview mit Olaf in der Beek

Redaktion: Lieber Herr in der Beek, mit diesem Interview wollen wir den Besuchern der Homepage die Möglichkeit geben, den Abgeordneten Olaf in der Beek besser kennen zu lernen. Steigen wir also ein: Sie sind Mitglied des FC Bayern München, der ja eine Fanfreundschaft mit dem VfL Bochum betreibt, wehren sich aber dagegen, als Erfolgsfan bezeichnet zu werden. Wie passt das zusammen?

OidB: (lacht) Ich bin nun seit vielen Jahren Mitglied des FC Bayern München, das stimmt. Von dem Dasein eines Erfolgsfans bin ich aber weit entfernt! Zum einen schielt man als Urbochumer natürlich immer mit einem Auge auch auf den VfL, zum anderen zeigt schon mein vielleicht nicht ganz „glatter“ Werdegang in der Partei.

Redaktion: Wie meinen Sie das?

OidB: Nun, ich habe die Partei für eine längere Zeit verlassen und bin zurückgekehrt, um dabei mitzuhelfen, den politischen Liberalismus wieder dahin zu bringen, wo er hingehört. In die Mitte der Gesellschaft und in den Deutschen Bundestag. Dass ich selbst gleich mitkomme, war 2013 ja alles andere als auch nur im Entferntesten absehbar.

Redaktion: Es wird viel darüber gesprochen, dass eine Große Koalition vielfach die Interessen künftiger Generationen vernachlässigt – auch weil die beiden „Großen“ sich personell nicht schnell genug erneuern und verjüngen würden. Sie sind zwar Mitglied der jüngsten Bundestagsfraktion, sind aber selbst im letzten Jahr 50 geworden. Sind Sie für „frischen Wind“ dennoch empfänglich?

OidB: Aber selbstverständlich! Zum einen bin ich ja als „Neuparlamentarier“, der zuvor als selbstständiger Unternehmer tätig war, selbst Teil eines „frischen Windes“ im Bundestag und zum anderen weiß ich, was es heißt, sich als junger Mensch zu engagieren. Damals habe ich als politisch interessierter junger Mann dabei mitgewirkt, die Jungen Liberalen in Bochum mitzugründen und war später auch im Landesvorstand aktiv. Noch heute stehe ich mit politischen Weggefährten von damals in Kontakt. Manche von ihnen sitzen nun gemeinsam mit mir im Parlament. Es ist sehr wichtig für eine Mutterpartei, eine politische Jugendorganisation zu haben, die uns Abgeordnete auch in die Pflicht nimmt, Althergebrachtes zu hinterfragen. Dieser Antrieb hat auch mit den Jahren nichts an Aktualität verloren.

Redaktion: Sie sind Mitglied des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Haben Sie ein weiteres Herzensthema?

OidB: Sicherlich! Ich denke da vor allem an Europa. In diesen Zeiten kann man die Europäische Idee gar nicht hoch genug hängen und sie in die Welt hinaus tragen. Soweit es mir zeitlich möglich ist, besuche ich auch regelmäßig die Pulse of Europa Kundgebungen in Bochum auf dem Platz des Europäischen Versprechens.

Redaktion: Herzlichen Dank!

OidB: Ebenso!

:

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen